zu den objekten

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Die Welt umkreisen

 

„Circuli“ im Stadtmuseum: Inea Gukema-Augsteins runde Blicke auf die Dinge

Weilheimer Tagblatt 2.11.2004 – Andreas Bretting

 

„Corpus puncti“ heißen sieben Gips-Papier-Objekte, die um einen leeren Mittelpunkt kreisen, dabei selbst tief gefurcht und punkteübersät sind. Vielleicht bedeuten die Objekte, die da wie zerdätschte Baskenmützen an der Wand tanzen, auch gar nichts anderes als die Fröhlichkeit über die nicht vorhandene Perfektion der Welt, die gleichbedeutend ist mit ihrer Lebendigkeit.

 

Auch dort, wo Inea Gukema-Augstein sich zur grafischen Strenge wendet, bleibt die Abweichungstoleranz im Blick. ...


Dahinter sehen, Durchblicken und sprachliches Verdichten: Vielleicht ist auch die Wahrnehmung selbst eine Kreisbewegung.“