Texte zu den Objekten

schnurobjekte
ringe und scheiben
hills

schnurobjekte

Noch freier im Raum bewegen sich die Schnurobjekte. Fast unsichtbar mit Nylonfaden verbunden, werfen sie im Abstand zur Wand ihre Schatten und verweisen so auf die Wiederholungsmuster der Punktebilder, Ringe und Scheiben von Inea Gukema-Augstein.

ringe und scheiben

Auch die Ringe und Scheiben löst Inea Gukema-Augstein aus dem zweidimensionalen Raum der Bildobjekte in die Dreidimensionalität. Deren Materialität und Farbigkeit ist der Künstlerin Anlass zur ironischen Namensgebung. Ihr Grundthema der Zeichen und Symbole hat wiederum eine neue Form angenommen.

hills

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Die Formen erobern den Raum, verweisen auf die ununterbrochene, kreative Energie des Kosmos, ständige Bewegung. Sie erinnern an die von Peter Sloterdijk beschriebenen „Sphären“, die Blasen und Schäume vernetzter Gesellschaften. Inea Gukema-Augstein nennt sie „hills“, Gebirgslandschaften wie Planetenkonstellationen mit Kratern, Galaxienhaufen. Auch Sterne weisen nichts Gleichförmiges auf und so interessiert sich die Künstlerin wenig für das abgezirkelt Geometrische.